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Forum: Schule
Re: Boris Wilhelm von Arndorff
geschrieben von: Antonius (IP-Adresse bekannt)
Datum: 26. Oktober 2008 14:32 Ahsowieso:
Des Nebels Tuch (1845) Des Nebels Tuch verhüllt den tag Aus enger Bahn die Sonne flieht Zu klagen ich nicht mehr vermag Verklungen Nachtigallens Lied Der Tag liegt wo die Nacht verschwand Und leitet mir den Weg Um meine Brust ein ehern Band Daß ich mein Herz nicht reg Da plötzlich wie ein Donnergroll Wie wird mir ach so bang Die Hoffnung mir schon lang verscholl Nun ist's wohl nicht mehr lang * Diesen Text fand ich so; obwohl ich nicht glaube, dass dieser Romantiker ohne Satzzeichen das Gedicht verfasste. [blogs.myspace.com] Aha - Träume und das Übernatürliche – das lebenlangkurze Thema. Vielleicht wollte AoderB oder Sowieso auch das schreiben: So werden Menschlein, ob Weib, ob Mann ob Kind obZwitter, lebensweit krank und todeskrank und sterben; man kann sie nicht heilen, was man auch macht, sie bleiben krank. Sie bleiben für immer unversöhnt, mit ihrer Krankheit am unversöhntesten. Was können die andren dafür – insbesondere ihre Gedichte? Sie können und müssen und dürfen, ob sie nun dazu oder dagegen etwas unternehmen, nichts dafür ode, pardon: oder, dagegen. Amen! Halleluja! Es ist alles trivial, wenn man nichts dagen tut!
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