Startseite Einführung Newsletter Sitemap Kontakt Hilfe
 


Forum: Gedichte

Ich und nicht - Ein Gedicht
geschrieben von: 100 (IP-Adresse bekannt)
Datum: 28. Dezember 2009 04:26

Ich und nicht

Ich spürte deine Sehnsucht und dein Verlangen,
nun zum Frieden zu gelangen,
als wir unseren ersten Sieg errangen.
So soll es sein, so kann es bleiben?
So hast Du es dir gedacht?
Ich soll es nicht weiter treiben?
Weil es einen Sinn so macht?
Alles passt zusammen, weil es endlich in dir ruht?

Oder fühlst Du schon, dass es dass nicht tut?
Es ist noch nichts richtig, es macht noch keinen Sinn,
denn nichts haut bisher wirklich hin.
Und: wo bleibt mein Gewinn?
Ich kriege mehr. Viel mehr muss her.
Ich will alles, denn ich kann es kriegen, ich will wirklich alles
und ich werde siegen.

Was Du hast, das will ich haben
- gib es her –
mach es dir nicht schwer.

Erst, wenn ich wie ein schwarzer Rabe alles dir genommen habe,
erst, wenn ich wie ein Schwein nag an deiner Seele wie an deinem Bein,
erst, wenn ich mich lab an deinem Schrein,
erst, wenn ich wirklich alles dir genommen, ist mein Gipfel ganz erklommen.

Erst, wenn Du nichts mehr Gewinnen kannst,
erst, wenn Du ohne Seele tantzt,
erst dann bekommst Du deinen Kranz.
Ob aus Lorbeer oder Blei,
das ist für dich nun einerlei.
Denn in den Abgrund hast Du schon gesehen,
um deine Seele ist es längst geschehen,
und weiter kannst Du nicht mehr gehen.
Es hilft kein Betteln und kein Flehen,
Du kannst nur noch hoffen zu Vergehen.



Thema Angeklickt geschrieben von Datum/Zeit
  Ich und nicht - Ein Gedicht 1148 100 28.12.09 04:26


In diesem Forum dürfen leider nur registrierte Teilnehmer schreiben.