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Imre Kertész: Roman eines Schicksallosen

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Daten

  • von Imre Kertész (1929 - )
  • erschienen 1975
  • Literatur-Nobelpreis 2002
  • ca. 280 Seiten

Ausgaben (Auswahl)

Beschreibung

Imre Kertész ist etwas skandalöses gelungen: die Entmystifizierung von Auschwitz. Es gibt kein literarisches Werk, das derart konsequent, ohne zu deuten, ohne zu werten, der Perspektive eines staunenden Kindes treu bleibt. Wohl nie zuvor hat ein Autor seine Figur Schritt für Schritt bis an jene Grenze begleitet, wo das nackte Leben zur hemmungslosen, glücksüchtigen, obszönen Angelegenheit wird.Imre Kertész, 1929 in Budapest geboren, wurde 1944 nach Auschwitz deportiert und 1945 in Buchenwald befreit. Er gilt seit dem späten Erfolg seines "Roman eines Schicksallosen" als einer der großen europäischen Schriftsteller. Die jahrelange Arbeit an diesem großen Roman, der 1975 in Ungarn erschien, finanzierte er durch Musicals und Unterhaltungsstücke. Er betätigte sich als Übersetzer von Freud, Nietzsche, Hofmannsthal, Canetti, Wittgenstein u.a.

Imre Kertész wurde bekannt durch seinen »Roman eines Schicksallosen«. Der Autor versteht den »Roman eines Schicksallosen« zusammen mit den Bänden »Fiasko« (1988; dt. 1999) und »Kaddisch für ein nicht geborenes Kind«(dt. 1992) als »Trilogie der Schicksallosigkeit«.

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